Short-Selling (Leerverkauf)
Beim Short-Selling wettest du auf fallende Kurse – du leihst dir Coins, verkaufst sie und kaufst sie später günstiger zurück.
📉Wie funktioniert Short-Selling?
Du leihst dir 1 BTC und verkaufst ihn sofort für 50.000€. Fällt der Kurs auf 40.000€, kaufst du ihn zurück für 40.000€ und gibst ihn zurück – dein Gewinn: 10.000€ minus Leihgebühren. In der Praxis läuft Short-Selling bei Krypto meist über Futures-Kontrakte: Du kaufst einen "Short"-Kontrakt, der im Wert steigt, wenn der Kurs fällt.
⚠️Short Squeeze – das besondere Risiko
Wenn der Kurs überraschend stark steigt, müssen Short-Seller ihre Positionen schließen (kaufen) – was den Kurs noch weiter treibt und weitere Shorts zwingt zu kaufen. Dieser "Short Squeeze" kann exponentiell werden. 2021: GameStop-Aktie stieg innerhalb von Tagen um 1.700%, weil Shorts aus der Position gedrückt wurden. Bei Krypto passiert dasselbe: BTC-Short-Squeezes können +20% in Stunden bedeuten.
🔍Wann macht Shorten Sinn?
Als Hedge: Du hältst BTC langfristig, bist aber kurzfristig bearish. Ein kleiner Short-Trade kann Verluste abfedern. Als direkter Trade: Nach klar bärischen Signalen (Breakdown aus Key-Level, negative Makro-News). Als Absicherung: Professionelle Institutionen hedgen lange Bestände mit Shorts. Für Privatanleger im Bärenmarkt: Sehr fortgeschrittene Strategie, meist mehr Risiko als Nutzen.
❓ Häufige Fragen
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