Yield Farming
Yield Farming bedeutet, Kryptos in DeFi-Protokollen einzusetzen, um maximale Renditen zu erzielen – riskant aber potenziell lukrativ.
🌾Was ist Yield Farming?
Yield Farming (auch Liquidity Mining) bezeichnet das aktive Optimieren von DeFi-Renditen. Yield Farmer bewegen ihr Kapital zwischen verschiedenen Protokollen, um die jeweils höchste Rendite zu erzielen. Typische Strategien: Liquidität in AMMs bereitstellen (z.B. Curve), Lending-Protokolle nutzen (Aave/Compound), Staking von Protokoll-Token, oder komplexe "Leveraged Farming"-Strategien.
💰Wie entsteht die Rendite?
DeFi-Protokolle zahlen Nutzern, die Liquidität bereitstellen, auf mehreren Wegen: Anteil an Handelsgebühren (z.B. 0,3% per Swap auf Uniswap). Zinsen von Kreditnehmern (Aave, Compound). Protokoll-eigene Token als Belohnung (Governance Token). Oft wird ein Basisrendite durch Protokoll-Token auf 50–500% APY aufgeblasen – aber der Token-Kurs fällt meist schnell, wenn alle verkaufen.
⚠️Risiken im Überblick
Impermanent Loss: In AMM-Pools kannst du relativ zu einfachem Halten verlieren. Smart-Contract-Risiko: Code-Bugs können dazu führen, dass deine Coins gestohlen werden. Rugpulls: Neue Protokolle mit hohen APY können Betrug sein. Gas-Kosten: Auf Ethereum können Transaktionen teuer sein. Liquidierungsrisiko: Bei Leverage Farming. Regulierungsrisiko: DeFi befindet sich in einer Regulierungs-Grauzone.
❓ Häufige Fragen
🔗 Verwandte Begriffe
Jetzt Krypto-Preise live verfolgen und smarte Investitionsentscheidungen treffen.
Zum Dashboard →